Pizza Diary: So gelingt die perfekte Pizza Zuhause

Fluffiger, dicker Rand und ein saftiger Teig mit köstlichem Belag. So gelingt die perfekte neapolitanische Pizza auch zu Hause.

Wer mir auf Instagram folgt, weiß, 2021 ist das Jahr der Pizza für mich. Mindestens einmal die Woche backen wir in unserer Küche leckere neapolitanische Pizza. Bis jetzt – Stand Anfang Mai – haben wir bereits 12 Pizzen erfolgreich geknetet, belegt und gebacken. Und dabei sind wir dem perfekten Pizzateig mit jedem Mal ein bisschen näher gekommen. Gar kein schlechtes neues Hobby. Denn als ich nach Klagenfurt gezogen bin und die Grenzen nach Italien nicht mehr offen waren, war meine größte Sorge keine gute Pizza mehr essen zu können.

12 Pizzen später muss ich zugeben, dass ich nicht dachte, dass es so schwierig werden würde, den Teig perfekt hinzubekommen. Denn glaubt mir. Der perfekte Pizzateig ist wirklich eine Wissenschaft für sich. Nimmt man zu wenig Wasser oder hat es die falsche Temperatur in der Küche, so schmeckt die Pizza direkt anders. Mittlerweile sind wir dem perfekten Teig aber sehr sehr nahegekommen und backen perfekte, fluffige neapolitanische Pizza in den eigenen vier Wänden. Und genau dieses Rezept möchte ich heute mit euch teilen, damit auch ihr das Feeling von Bella Italia zu euch nach Hause bringen könnt.

Das Zubehör

Lange haben wir unsere Pizza auf einem herkömmlichen Pizzastein im Backofen gebacken. Dort wurde die Pizza zwar auch lecker, aber nicht so gut, wie man sie aus Italien kennt. Lockdown-bedingt musste eine neue Challenge her. Und so wurde die Idee vom „Pizza Diary“ geboren. Der Challenge, die perfekte neapolitanische Pizza zu Hause zu machen. Dafür haben wir uns natürlich auch einiges an Equipment besorgt:

Wer sich keinen Pizzaofen besorgen möchte, sondern die Pizza lieber im Backofen backen möchte, für den ist dieses Set aus Pizzastein und Pizzaschieber* wahrscheinlich ideal.

Zutaten für neapolitanische Pizza Zuhause

  • 700 gramm Mehl
  • 3 gramm frische Hefe
  • 430 gramm Wasser
  • 20 gramm Salz
  • Grieß zum Ausbreiten der Pizza

*Diese Zutaten ergeben 4 Pizzen á 270 Gramm Teig. 

Und so geht’s:

Lauwarmes Wasser mit Germ und Salz vermischen und kurz stehen lassen. Danach die Germ-Wasser-Mischung mit 100 g Mehl vermischen, bis eine homogene Masse entsteht. Den Rest vom Mehl hinzugeben und den Teig gut mit den Händen gut durchkneten. Wenn der Teig schön durchgeknetet ist, zu einer straffen Kugel formen und in einer Schüssel oder Box für 12-24 Stunden stehen lassen. Am besten deckt ihr die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab oder gebt ihn in eine Pizzabox. An dem Tag an dem ihr die Pizza essen wollt, den Pizzateig ganz sanft in 4 gleich große Teile (á 270 Gramm) trennen, die ihr für ein paar weitere Stunden in der Box ruhen lässt.

Nun heizt ihr den Ofen vor. Unserer braucht ca. 30-40 Minuten, um auf eine Temperatur von 450 Grad Celsius zu kommen. Das ist die perfekte Temperatur, um die Pizza innerhalb von 90-120 Sekunden zu backen. In der Zwischenzeit könnt ihr langsam euren Grieß (oder das Mehl) auf der Arbeitsfläche ausbreiten und die Teigkugeln einzeln sanft zu eurer Pizza formen. Bleibt dabei geduldig und ruhig, der Rand sollte dick und fluffig bleiben. Die Mitte kannst du gerne langsam strecken und ausbreiten, bis deine Pizza die richtige Größe erreicht hat.

Beim Belegen solltet ihr schnell sein. Denn der flüssige Belag saugt den Pizzateig auf und macht ihn dadurch instabil. Belegt also eure Pizza und dann ab damit in den Ofen. Achtet dabei darauf, dass die Pizza nicht verbrennt – bei einem richtigen Pizzaofen geht das nämlich ziemlich schnell. Für die Pizzasoße mischen wir Tomaten (ich empfehle ganze Tomaten in der Dose) mit Salz, Basilikum, ein bisschen Zucker, Öl und Pizza Gewürz. Ich mag meinen Belag gerne simpel – ein bisschen Mozzarella und Parmesan mit einem kleinen Schuss Olivenöl und ein paar frischen Basilikum Blättern. Mehr braucht es nicht für eine richtig gute neapolitanische Pizza!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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