Wir Schüler und Studenten stehen momentan alle vor derselben Herausforderung – wie bin ich zu Hause produktiv und komme mit dem Lernstoff weiter? Dieser E-Learning Guide für Schüler und Studenten schafft Abhilfe.

E-Learning Guide für Schüler und Studenten

Wir Schüler und Studenten stehen momentan alle vor derselben Herausforderung – wie bin ich zu Hause produktiv und komme mit dem Lernstoff weiter? 

Im ersten Moment hört sich das Ganze großartig an – ich kann mir die Zeit selbst einteilen, mir auch mal einen weiteren Tag „frei nehmen“ etc. Doch bald wird man an dem Punkt sein, wo man die Situation nicht mehr so locker sieht. Der Stoff muss trotz Whatsappcalls mit Freunden oder Kleiderschrank umräumen gelernt und die Aufgaben erledigt werden. 

Da die Situation für Studenten noch bis Ende des Semesters und für Schüler bis voraussichtlich Mitte Mai andauern wird, habe ich euch einige Tipps für das „Home-Learning“ zusammengefasst.

Wir Schüler und Studenten stehen momentan alle vor derselben Herausforderung – wie bin ich zu Hause produktiv und komme mit dem Lernstoff weiter? Dieser E-Learning Guide für Schüler und Studenten schafft Abhilfe.

Schaffe dir eine Routine

Ihr könnt es wahrscheinlich schon nicht mehr hören – jeder redet davon, dass man sich eine Routine zurechtlegen soll. Aber wenn ihr es einmal versucht habt werdet ihr merken, dass es wirklich hilft. Ich rede hier auch gar nicht davon, dass ihr jeden Tag um 06:00 Uhr aufstehen sollt und eine einstündige Yoga-Einheit hinter euch bringen müsst. Mir hilft es zum Beispiel schon, dass ich mir 30 Minuten, bevor ich mit dem Stoff starte, alles herrichte, ausdrucke und mir etwas zu trinken bereitstelle. Das suggeriert meinem Unterbewusstsein, was als nächstes ansteht.

Schreib dir einen Wochenplan 

Bestimmt bekommt ihr vorab einen Plan, in dem eure Vorlesungen eingetragen sind oder ihr bekommt Aufgaben, welche erledigt werden sollen. Hier kann es sehr hilfreich sein, wenn ihr euch am Sonntag 15 Minuten Zeit nehmt und euch einen Plan für die kommende Woche erstellt, eben genau wie einen Stundenplan, auf dem ihr eintragt, wann ihr welche Aufgabe macht und wie lange ihr ungefähr dafür benötigt. Aufgeteilt auf mehrere Tage erscheint einem das Ganze auf einmal nicht mehr so viel. Ein Ratschlag von mir: Arbeite hier nach dem „Eat the frog“ Prinzip: unangenehme Sachen gleich am Anfang der Woche einplanen, denn wenn diese erledigt sind, fühlt man sich gleich viel besser.

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Schaffe dir einen Arbeitsplatz ohne Störfaktoren

Dieser Punkt erscheint einfacher, als er in Wirklichkeit ist. Wenn ihr alleine wohnt, natürlich kein Problem. Wohnt ihr allerdings noch zu Hause oder in einer WG, stehen manche vor einer Herausforderung. Im besten Fall habt ihr in eurem Zimmer einen Schreibtisch und eine Tür, die ihr hinter euch zumachen könnt.

Schaltet das Smartphone in den Flugmodus und auch am Laptop wird Whatsapp nicht aktiviert, da es euch ablenken könnte. Ich nutze beispielsweise auch gerne die App „Forest“. Hier könnt ihr ein Zeitfenster eingeben, in dem ihr nicht durch das Smartphone abgelenkt werden wollt. Dann zählt ein Timer die Zeit herunter und nebenbei wächst ein virtuelles Bäumchen. Wollt ihr die App verlassen, werdet ihr darauf hingewiesen, dass euer Bäumchen stirbt. Wenn ihr einen eurer Mitschüler / Mitstudenten um Hilfe fragen müsst, ist das Smartphone aber natürlich erlaubt. 😊 Gebt auch euren Familienmitgliedern bzw. Mitbewohnern Bescheid, dass ihr jetzt ungestört sein möchtet. Somit sind einige Störfaktoren schon mal ausgeschlossen. 

Nutze die geplanten E-Learning Einheiten 

Wenn euch eure Schule/Universität/Fachhochschule Online-Einheiten anbietet, nutzt diese auch. Meistens sind diese nicht verpflichtend, was zu einer eher geringeren Teilnehmeranzahl führt. Allerdings werden auch in diesen Einheiten oft zusätzliche Informationen übermittelt und ihr könnt Fragen stellen. Ein weiterer Pluspunkt: Wenn man den Stoff schon einmal gehört hat, ist der Lernaufwand geringer.

Vergiss nicht auf Pausen

Nimm dir bewusst Pausen, in denen du von deinem Arbeitsplatz weggehst, das Fenster aufreißt, um frische Luft reinzulassen und du eventuell eine Runde raus gehst. Niemand kann mehrere Stunden durchgehend konzentriert bleiben. Ich finde es auch wichtig, nicht während dem Lernen das Mittag- oder Abendessen zu verschlingen. Gerade in dieser Zeit wo wir sonst keine Freizeitverpflichtungen haben, sollten wir uns hierfür die Zeit nehmen.

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Lass‘ dich nicht stressen

Ein sehr wichtiger Punkt, den man nicht unterschätzen sollte. Momentan lernt gefühlt jeder gerade fünf neue Sprachen, mistet den kompletten Kleiderschrank aus, putzt alle Fenster oder läuft im Studium zur Höchstleistung auf. Wenn ihr euch gerade nur dazu in der Lage fühlt, das nötigste zu tun, dann ist es auch in Ordnung. Jeder geht mit der Situation anders um. Das Wichtigste ist, dass du dich wohlfühlst und deine Leistungen nicht drastisch schlechter werden.

Weitere Tipps fürs E-Learning:

  • Stelle dir genügend zu trinken, beispielsweise in einem Wasserkrug, bereit.
  • Wenn du einen Balkon, Terrasse oder Garten zu Hause hast, nutze dies zum Beispiel, wenn du ein Buch oder ein Skript lesen musst. Das fällt an der frischen Luft oft gleich leichter.
  • Installiere die notwendigen Programme auf deinem Laptop. Das erspart dir Zeit und Ärger. 
  • Dir ist eine Aufgabenstellung unklar? Schreib deinen Professoren/Lehrern/Lektoren ein kurzes E-Mail, dann merken sie auch, dass du aktiv dabei bist und dir Mühe gibst.
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Mein Name ist Raphaela, ich bin 23 Jahre alt und studiere International Marketing & Sales Management. Nebenbei bin ich in Klagenfurt als Hotelassistentin tätig. Das Schreiben gehört schon immer zu meinen Leidenschaften und als die liebe Kerstin in der Facebookgruppe #stayathomeclub gefragt hat, ob jemand Lust auf einen Gastbeitrag auf ihrem Blog hat, habe ich keine Sekunde gezögert. 

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